Inhalt Archiv??

12. Mai 2011 0

Aktionsgemeinschaft „Zukunftsfähiges Wadern“ hat sich im Rahmen des Städtebauförderprogramms gegründet

Seit dem Jahr 2009 wird der Stadtkern Wadern im Rahmen des neuen Städtebauförderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ durch das Saarländische Umweltministerium gefördert. Zentraler Bestandteil des Programms ist die Mitwirkung aller im Programmgebiet aktiven Organisationen, Unternehmen, Interessensvertretungen und Vereine bei der Planung und Umsetzung von Projekten. Zu diesem Zweck haben der Stadtrat der Stadt Wadern und der Ortsrat Wadern beschlossen, die Aktionsgemeinschaft „Zukunftsfähiges Wadern“ zu gründen.

Nach vielen Vorgesprächen hat jetzt die Gründungsversammlung im Ratssaal im Oettinger Schlösschen stattgefunden. Unter der Moderation von Frau Hiltrud Zock/Agenturhaus Trier wurden die Weichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die Stärkung des Stadtzentrums gestellt. Die zentralen Aufgaben der Aktionsgemeinschaft liegen in der Begleitung der Vorbereitung bzw. Umsetzung einzelner Projekte im Rahmen der Städtebauförderung in der Innenstadt. Darüber hinaus wird die Aktionsgemeinschaft einen Verfügungsfonds verwalten, der kleine Projekte im Stadtzentrum finanziell fördert. Folgende Personen und Organisationen aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Hauseigentümerschaft, Ortsrat und Vereinsleben engagieren sich ab sofort in der Aktionsgemeinschaft:

Verein für Handel, Gewerbe und freie Berufe Wadern/Elvi Foss, Stephanie Sahner-Benz, Restaurant Ratskeller/ Markus Latz, Bündnis für Familie Wadern/Petra Kasper, HERZ – Hochwald Entwicklungs- und Regionalzentrum, Katholische Kirchengemeinde Wadern/Gerhard Backes, Verein für Heimatkunde Wadern/ Hermann Müller, Vertreter Ortsrat/Christoph Kaub und Jan Dubois, Horst Reichrath, Dr. Klaus Aatz, Ortsvorsteher Helmut Turner und sein Stellvertreter Stefan Regert, Stadt Wadern/Hanns Peter Ebert und Dietmar Leidinger, Moderation und Projektberatung: AgenturhausTrier/Frau Hiltrud Zock.

In den kommenden Wochen wird an dieser Stelle regelmäßig über die Arbeit der Aktionsgemeinschaft informiert werden. Insbesondere werden die Modalitäten für die Projektförderung aus dem Verfügungsfonds vorgestellt. Weitere Informationen zur Aktionsgemeinschaft erfahren alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil Wadern bei den Mitgliedern der Aktionsgemeinschaft und bei der Koordinierungsstelle für die Umsetzung: Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadt Wadern, Hanns Peter Ebert, Tel. 06871/507-118, Email wirtschaft@wadern.de.

4. Mai 2011 0

Wadern feiert!

Jubiläumsjahr “250 Jahre Schloss Dagstuhl – 200 Jahre Octavie de Lasalle von Louisenthal”

“Wadern feiert” – und das mit gutem Grund. Schloss Dagstuhl, das Wahrzeichen der Stadt, feiert seinen 250. Geburtstag, eine besondere Bewohnerin des Schlosses, Octavie de Lasalle von Louisenthal, wurde vor 200 Jahren geboren und das Leibniz-Zentrum für Informatik Schloss Dagstuhl öffnet seine wissenschaftlichen Tore. Im Jubiläumsjahr 2011 treffen Geschichte, Gegenwart und Zukunft in einer großen Vielfalt an Veranstaltungen aufeinander.

„Barock, Biedermeier, Bits und Bytes“ lautet daher das Motto der Veranstaltungsreihe, die mit dem “Waderner Frühling” beginnt und mit einem Konzert auf der Harfe der Octavie de Lasalle im September ihren Abschluss findet. Das 1760 erbaute Schloss Dagstuhl beherbergt heute das renommierte Leibniz-Zentrum für Informatik, das Grundlagenforscher aus der ganzen Welt begrüßt. In diesem Jahr öffnet es unter dem Motto „Informatik zum Anfassen“ am „Tag der Offenen Tür“ seine historischen Pforten. Neben der Vielfalt der Informatik wird dann auch an den Erbauer des Schlosses, Graf Joseph Anton von Oettingen-Sötern, erinnert.

Mit der Baronesse Octavie de Lasalle von Louisenthal wird eine weitere Bewohnerin des Schlosses in den Mittelpunkt gerückt. Eine einmalige Ausstellung im Kreuzgang des Informatikzentrums dokumentiert das Leben und Werk einer Frau, die als Künstlerin im 19. Jahrhundert im Saarland einzigartig geblieben ist und deren Schaffen gerade in der Schlosskapelle Dagstuhl bis heute erlebbar ist. Konzerte, Führungen und Feste wie die Kunstroute Wadern, das Stadtfest „Waderner Maad“ oder das „Sagenhafte Spektakulum auf Burg Dagstuhl“ nehmen den Faden auf und verbinden Vergangenheit mit Gegenwart.

“Wadern feiert” im Jahr 2011 zwei besondere Jubiläen der Stadtgeschichte, ohne die die Stadt Wadern nicht das wäre, was sie ist: Das Mittelzentrum im nördlichen Saarland!

Alle Infos zu den Veranstaltungen unter: www.wadern-feiert.de


15. November 2010 0

Die Waderner Deklaration der Bildungsallianz wurde auf der 4. Bildungsmesse unterzeichnet.

Die Bildungsallianz der Stadt Wadern hat sich seit Ihrem Start im Jahr 2004 zu einer etablierten und anerkannten Initiative entwickelt. Ihrer Arbeit zur Stärkung und Weiterentwicklung des Schul- und Bildungsstandortes in unserer Hochwaldkommune wird seither eine hohe Wertschätzung entgegengebracht.

Um die bisher entstandenen Kooperationen in der Stadt Wadern weiter auszubauen und zu festigen, hat die Bildungsallianz auf der Bildungsmesse am 31. Oktober 2010 eine Deklaration zur Unterschrift vorgelegt. Die Deklaration ist ein Signal nach Außen: Für Wadern als ein Bildungszentrum mit hohen Qualitätsstandards und einem breiten Angebot.

„Die Unterzeichnung auf der Bühne während der Bildungsmesse soll nicht als abgeschlossener Akt verstanden werden, sondern stellt einen Auftakt und eine Einladung an alle dar, die die Bildungsallianz in Wadern unterstützen möchten“, erläuterte Bürgermeister Fredi Dewald als Sprecher der Bildungsallianz. Im Rathaus liegt eine entsprechende Liste aus. Der Kreis der Unterstützer soll weiter wachsen.

Die Waderner Deklaration:

Eine gute Ausbildung und eine gute Bildung sind für die heranwachsenden Menschen lebensnotwendig. Zum einen werden durch Ausbildung und Bildung den jungen Menschen Lebenschancen eröffnet und zum anderen erhalten sie Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für die Bewältigung eines eigenverantwortlichen Lebens unabdingbar sind. Die Stadt Wadern hat sich in den letzten Jahren als anerkanntes Bildungszentrum mit überregionaler Ausstrahlung etabliert und gute Rahmenbedingungen für die Ausbildung junger Menschen geschaffen. Ausbildung und Bildung liegen aber nicht alleine in der Verantwortung der einzelnen Schulen und Bildungseinrichtungen, sondern bedürfen der Unterstützung aller gesellschaftlichen Kräfte. Aus diesem Grunde wurde im Jahre 2004 die Waderner Bildungsallianz mit dem Ziel gegründet, die Bildung der Heranwachsenden auch zu einem Anliegen der Bürgergemeinschaft zu machen. Die Unterzeichner der Waderner Deklaration sind Mitglieder dieser Bürgergemeinschaft und erklären hiermit ausdrücklich ihre Bereitschaft, an der Waderner Bildungsallianz mitzuwirken und die damit verbundenen Anliegen zu unterstützen, nämlich:

  • den jungen Menschen in Wadern im Rahmen von Chancengerechtigkeit die bestmögliche Ausbildung und Bildung zukommen zu lassen – unabhängig von ihrer Herkunft
  • die Stadt Wadern als Bildungs- und Schulstandort weiter zu stärken.

Die Deklaration haben bereits unterzeichnet: (v.l.) Ferdi Heyer, Graf-Anton-Schule Wadern, Konrad Pitzius, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Merzig-Wadern, Gerd Schillo, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, Fredi Dewald, Bürgermeister der Stadt Wadern für die Verwaltung, die Kindertagestätten und die Stadtbibliothek, Frank Hiry, Sprecher der Pro Hochwald-Fraktion im Stadtrat, Wolfgang Wagner, Hochwald-Gymnasium Wadern, Gerd Barbian, BBZ Hochwald, Klaus Kessler, Bildungsminister des Saarlandes, Werner Barth, Sparkasse Merzig-Wadern, Wolfgang Maring, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, Hans-Erich Thewes, Grundschule Nunkirchen, Herbert Michels, Förderschule Lernen, Karl-Hermann Groß, Grundschule St. Martin Wadrill-Steinberg, Beatrice Schmitt, Vorstandsmitglied des Vereins für Handel, Gewerbe und Freie Berufe Wadern, Anke Rehlinger, MdL SPD und Klaus Birtel, Geschäftsführer HACO Einkaufszentrum.

9. November 2010 0

Wadern ist als Ort der Vielfalt ausgezeichnet worden.

Stellvertretend für engagierte Vereine, Privatpersonen, kirchliche Einrichtungen und Organisationen wurde Wadern für den Einsatz für mehr Demokratie und Vielfalt ausgezeichnet.

Die Auszeichnung als Ort der Vielfalt besteht seit nunmehr 4 Jahren. Sie wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verliehen. Diese hochkarätige Auszeichnung, um die sich die Stadt beworben hatte, würdigt vor Allem den Einsatz aller Kultur- und Sportvereine, Organisationen, Kirchen und Privatpersonen, die sich für mehr Vielfalt, Toleranz und Demokratie einsetzen. Die mannigfaltigen Aktivitäten der verschiedenen Träger im Stadtgebiet von Wadern sind eine Besonderheit, welche die Jury, bestehend aus Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und der kommunalen Spitzenverbände der Länder, bei der Vergabe der Auszeichnung an unsere Kommune besonders überzeugt hat. Als „Ort der Vielfalt“ verpflichtet sich Wadern demokratische Werte und soziales Engagement zu fördern, sowie demokratische Kräfte gegen rechts- und linksextremistische Bestrebungen zu vernetzen.

Im feierlichen Rahmen wurde die Auszeichnung am 21. Oktober in Berlin durch den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Hermann Kues an die Delegation der Stadt Wadern übergeben. Nach Abschluss der Umbauarbeiten im Erdgeschoss des Rathauses wird die Verwaltung einen geeigneten Platz finden, um die Tafel so anzubringen, dass jeder sieht: In Wadern setzt man sich gegen extremistische Tendenzen jeglicher Form entschlossen ein!

„Wir werden menschenverachtendem und demokratiefeindlichem Treiben nicht tatenlos zusehen. Doch dafür ist die Unterstützung und Handlungsbereitschaft in den Kommunen vor Ort unerlässlich, denn hier vollzieht sich der politische Alltag der Bürgerinnen und Bürger“, so beschreibt der Staatssekretär Dr. Kues den Leitgedanken der Auszeichnung.

Staatssekretär Dr. Hermann Kues (r) überreichte die Auszeichnung an Martin Vorreiter als Vertreter der Stadt Wadern

27. Juli 2010 0

Wadern ist Spitzenreiter bei Krippenplätzen

Die ehrgeizigen Pläne der Stadt Wadern zum Ausbau der Krippenplätze sind bereits in Umsetzung befindlich. In der Hochwaldstadt werden bis Ende 2011 knapp 3,5 Mio. Euro für die Schaffung von Betreuungsplätzen investiert.

Das Land und die Kommunen legen großen Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und haben aus diesem Grunde den Krippenbau in den letzten Jahren erheblich unterstützt. Sie wollen bis zum Jahr 2013 erreichen, dass alle Eltern, die eine Betreuung für ihre Kinder unter drei Jahren wünschen, diese auch in Anspruch nehmen können. Fachleute gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2013 für 35% aller Unterdreijährigen ein Krippenplatz oder ein vergleichbares Angebot in der Tagespflege geschaffen werden muss.

Die Stadt Wadern hat sich mit ihren Ausbauplänen saarlandweit einen Spitzenplatz bei der Bereitstellung von Betreuungsplätzen für die Unterdreijährigen gesichert. Bereits zum Jahresende werden 50 Plätze in Betreuungseinrichtungen bereit stehen, was einer Quote von 15% entspricht. Bereits diese Quote könnte sich im Landkreis Merzig-Wadern sehen lassen, doch die Kommunalpolitik in Wadern möchte mehr und setzt gezielt auf den weiteren Krippenausbau. Bis Ende des Jahres 2011 werden weitere 50 Krippenplätze in der Hochwaldstadt hinzukommen, so dass die Betreuungsquote auf rund 30% steigen wird, ein Spitzenwert nicht nur im Landkreis, sondern im gesamten Bundesland.

Diese ambitionierten Pläne zum Krippenausbau sind keine Luftnummer, denn das durch den Waderner Stadtrat beschlossene Konzept befindet sich bereits in der Umsetzung. Zu den bereits vorhandenen 40 Betreuungsplätzen werden nach dem Umbau der KiTa im Stadtteil Löstertal noch 2010 weitere 10 Plätze hinzukommen. Die Investitionssumme beträgt hier 674.000 Euro, wobei sich die Stadt mit 30% an den Kosten beteiligt. Weiterer wichtiger Meilenstein zur Erfüllung der Quote wird die Fertigstellung des Neubaus der Kindertageseinrichtung in Büschfeld sein, vorgesehen für die zweite Jahreshälfte 2011. Hier werden 20 Krippenplätze bereitgestellt. Für diese Maßnahme werden insgesamt rund 1,5 Mio. Euro investiert, 462.000 Euro trägt die Stadt Wadern. Ebenfalls im Jahr 2011 wird der Umbau des Dagstuhler Bahnhofs zu einem Familienzentrum abgeschlossen sein. Die Kinder- und Jugendhilfe St. Maria Weiskirchen hat bereits mit den Baumaßnahmen begonnen. Diese noch im Entstehen befindliche Einrichtung wird unter Anderem auch 30 Krippenplätze beherbergen. Die Investitionssumme beläuft sich hierbei auf rund 1,3 Mio. Euro, wobei sich die Stadt Wadern mit 296.000 Euro beteiligt.

Insgesamt wurde vom Statistischen Bundesamt für die Stadt Wadern bis 2013 ein Bedarf von 117 Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren ermittelt. Bereits bis 2011 hätte die Stadt im Schwarzwälder Hochwald bereits 100 dieser geforderten Plätze bereitgestellt, was der Kommune einen Spitzenplatz unter saarländischen Gemeinden sichert. Berücksichtigt man, dass nach Berechnungen des Landkreises Merzig-Wadern ohnehin ein Anteil von 20% der benötigten Plätze im Landkreis voraussichtlich durch Tagesmütter abgedeckt sein wird, stünde in Wadern ein Betreuungsangebot über das geforderte Mindestmaß hinaus.